Achtung Lebensgefahr! Wenn das Essen zur Qual wird

Schlank und schön, so möchten gerade viele jungen Mädchen und Jungen sein. Doch nicht immer passt dieses zur tatsächlichen Realität. Um doch schlank zu sein, greifen gerade jungen Menschen immer wieder zu drastischen Maßnahmen. So nehmen sie entweder gar keine Nahrung mehr aus oder Erbrechen sich unmittelbar danach wieder. Ist das der Fall, so spricht man hier von einer Essstörung, genauer von Anorexie oder von einer Bulimie. Beides sind schwere Krankheiten, die sich in wenigen Details unterscheiden. Und leider ist diese Krankheit mittlerweile weit verbreitet, so leidet jedes vierte Mädchen darunter.

So unterscheiden sich Anorexie und Bulimie

Wenn der Körper absichtlich keine oder nur noch wenig Nahrung bekommt und es stetig zu einer Abnahme vom Gewicht kommt, so spricht man hier von eine Anorexie. Die Bezeichnung Anorexie steht hier für Magersucht. Es handelt sich hierbei um eine Form einer Essstörung. Neben der Anorexie gibt es noch die Bulimie. Die Bulimie hat den großen Nachteil, dass man bei den Betroffenen auf den ersten Blick gar nichts erkennt. Sie essen ganz normal, nehmen aber an Gewicht nicht zu. Im Vergleich zur Anorexie kommt es aber nicht zu einer so starken Magersucht. Der wesentliche Unterschied liegt hier zu Anorexie, dass Betroffene die unter einer Bulimie leiden, die Nahrung nicht bei sich behalten. Vielmehr erbrechen sie diese meist kurze Zeit nach der Nahrungsaufnahme wieder. Aus diesem Grund wie die Krankheit Bulimie häufig auch als Ess-Brech-Sucht bezeichnet. In beiden Formen der Erkrankung kommt es zu einer Mangelernährung vom Körper. Diese Mangelernährung kann der Körper nicht ausgleichen. Das hat dann zur Folge, dass sich der Gesundheitszustand der Betroffenen, stetig verschlechtert. Denn mit der Zeit, kann es infolge der mangelnden Ernährung auch zu schweren Schäden an den Organen kommen.

Auf Dauer besteht Lebensgefahr

Gerade wenn die Essstörung dauerhaft anhält und keine Behandlung erfolgt, kann diese auch tödlich sein. Aus diesem Grund sollte man frühzeitig bei Anzeichen auf eine solche Krankheit einen Arzt aufsuchen. Gerade da sich Betroffene oftmals verweigern, muss hier im Zweifelsfall auch eine Behandlung gegen ihren Willen erfolgen. Die Art der Behandlung kann sehr lange dauern und ist hinsichtlich dem Umfang, immer vom Einzelfall und seinem Schweregrad abhängig. Ist zum Beispiel gar keine Nahrungsaufnahme möglich, so kann hier eine Zwangsernährung notwendig sein. Zumal es infolge von solchen Erkrankungen oftmals auch zu Angststörungen oder Depressionen kommt. Hier kann eine ergänzende Behandlung notwendig sein. Essstörungen können sowohl bei Jungen, als auch bei Mädchen, aber auch bei erwachsenen Menschen auftreten. Wobei hinsichtlich der Häufigkeit, vor allem Mädchen und Frauen betroffen sind.

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