Alkoholismus: Wenn man Trinken muss

Wenn es im Leben gerademal nicht so läuft, so greifen Menschen oftmals zu einer Flasche Bier, zu Wein oder einem anderen alkoholischen Getränk. Hierbei oft mit dem Motiv, mal zu entspannen, mal abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen. Oder man denke hier nur an eine Feier, auch hier gehört Alkohol für viele Menschen dazu. Der Konsum von Alkohol ist kein Problem, wenngleich Alkohol immer schädlich ist für den menschlichen Körper. Ein Konsum von Alkohol kann dann aber zum Problem werden, wenn man keine Kontrolle mehr darüber hat. In einem solchen Fall spricht man von Alkoholismus oder aber auch von einer Alkoholsucht.

Die Erscheinungsformen vom Alkoholismus

Kann man vom Alkohol nicht mehr lassen, so macht sich dieses in verschiedenen Erscheinungsformen bemerkbar. Die erste Erscheinungsform ist der innere Drang, man braucht jetzt einen Schluck. Dieser Drang kann sich derart auswachsen, dass man sich zum Beispiel nicht mehr kontrollieren und konzentrieren kann, dass man gereizt ist. Bei der zweiten Form macht sich der Alkoholismus auch dahingehend erkennbar, als das der Körper unter konkreten Entzugserscheinungen leidet. So kann es in solchen Fällen nicht nur zu einer Änderung vom Gemüt kommen, sondern sich auch körperlich, zum Beispiel durch zittern bemerkbar machen. Gerade wer dauernd und viel Alkohol zu sich nimmt, muss mit ernsten Erkrankungen rechnen. So kann es aufgrund vom Alkoholkonsum unter anderem zu Entzündungen an Organen wie der Leber oder der Bauchspeicheldrüse kommen, aber zum Beispiel auch zu einem Zerfall der Leber. In einem solchen Fall spricht man auch von einer Leberzirrhose. Je nachdem wie weit diese Zirrhose fortgeschritten ist, hat dies Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Leber. Im schlimmsten Fall kommt es hier zu einem Organversagen, eine Transplantation wäre erforderlich. Der starke Konsum von Alkohol kann aber auch ein Faktor für Krebserkrankungen oder aber auch für Krankheiten im Magen sein. Wie und ob es hier zu Erkrankungen kommen kann, ist immer vom Einzelfall abhängig.

Die Behandlung bei einer Alkoholsucht

Wer unter einer Alkoholsucht leidet, der braucht dringend eine Behandlung durch einen Arzt. Ein häufiges Problem in diesem Zusammenhang ist aber, dass die Betroffenen oftmals die Alkoholsucht nicht erkennen. Dementsprechend häufig erfolgt die Behandlung sehr spät, sodass die Alkoholsucht schon bereits sehr fortgeschritten ist. Je nach Schweregrad, steht am Anfang eine Entwöhnung auf dem Programm. Hierbei wird die Menge an Alkohol Stück für Stück reduziert. Ein vollständiger und plötzlicher Entzug, wird in der Regel aufgrund der möglichen Folgen vermieden. Vom Schweregrad der Alkoholsucht ist es auch abhängig, ob die Behandlung ambulant oder in einer Klinik erfolgen muss. Die Behandlungsdauer kann hierbei von wenigen Wochen bis hin zu mehreren Monaten andauern. Während dieser Zeit kann es immer wieder zu Rückfällen kommen. Neben der Behandlung der Alkoholsucht, werden natürlich auch die körperlichen Schäden an den Organen behandelt, sofern solche aufgetreten sind.

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