Was eine Depression so gefährlich macht und wie sie behandelt wird

Eine Vielzahl an Menschen leidet in Deutschland unter Depressionen. Oftmals können sich die Betroffenen diesen Umstand der Erkrankung, gar nicht selbst eingestehen. Bei einer Depression handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die auf Dauer und unbehandelt sehr gefährlich sein kann. Gerade in den letzten Jahren ist diese Krankheit durch den Tod von bekannten Menschen, aber auch aufgrund ihrer Häufung stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Für die Bezeichnung Depression als Krankheit, gibt es auch andere Bezeichnungen, so zum Beispiel Gemütskrankheit.

Symptome sind nicht immer eindeutig

Betroffene die unter einer Depression leiden, zeichnen sich in der Regel durch den Verlust vom Spaß am Leben und dem Lebenswillen aus. Mutlosigkeit, geistige Erschöpfung oder aber auch Trauer sind weitere Erscheinungsformen einer Depression. Nicht selten treten die einzelnen Erscheinungsformen gebündelt oder zu unterschiedlichen Zeiten auf. Eine Depression muss nicht dauerhaft anhalten, sondern sie kann in Schüben kommen. Auslöser einer Depression kann der Tod eines nahestehenden Menschen sein, aber auch ein Trennung, ein belastendes Ereignis oder aber auch eine Überlastung. Bei der Überlastung kommt hier vor allem der Beruf in Betracht. Das gefährliche bei einer Depression für die Betroffenen ist, dass diese häufig keinen Ausweg mehr aus dieser Spirale sehen. Zumal sich diese Spirale noch verschlimmern kann, nämlich durch Begleiterscheinungen. Hier kommt es vor allem zu Schlafstörungen, aber zu Schmerzen im Bauch und Magen oder im Kopf. Zudem kann es auch zu einer Appetitlosigkeit kommen. All dieses kann eine Depression noch verschärfen. Von einer Depression sind in der Regel nicht nur die Betroffenen selbst stark betroffen, sondern zum Beispiel auch die Angehörigen.

Wenn es keinen Ausweg mehr gibt

Gerade da wie bereits erwähnt, die Betroffenen oftmals keinen Ausweg aus ihrer Situation sehen, steigt mit der Zeit die Selbstmordgefahr. Gerade da die Symptome bisweilen sehr unspezifisch sind, ist es für die Betroffenen, aber auch für die Angehörigen nicht immer erkennbar, was die Ursache ist. Doch gerade wenn man beim Gemüt gravierende und zunehmende Veränderungen feststellt, sollte man einen Arzt aufsuchen. Leider ist die Krankheit Depression keine Erkrankung, von der nur erwachsende Menschen betroffen sind. Vielmehr können hier auch Kinder und Jugendliche schon betroffen sein. Die Behandlung bei einer Depression ist sehr vielschichtig. So besteht in der Regel aus einer Behandlung mit Medikamenten, meist mit Antidepressiva und einer Therapie. Bei der Therapie, die einen langen Ansatz erfolgt, geht es um die Ursache für die Depression. Sind zum Beispiel Ängste oder Stress ursächlich, geht es um dessen Herkunft und die Abstellung. Nur wenn nämlich die Ursache der Depression abgestellt ist, kann sich auch eine Heilung einstellen. Gerade da die Behandlung sehr lange dauern kann, muss man während der Behandlung immer wieder auch mit Rückfällen in alte Verhaltensmuster rechnen. Die Behandlung einer Depression kann in Abhängigkeit vom Schweregrad, entweder ambulant oder stationär in einer Klinik erfolgen.