Herzkrankheit: Wenn die Pumpe nicht mehr richtig arbeitet

Um ein Hohlorgan handelt es sich bei unserem Herzen und was als Pumpe in unserem Körper arbeitet. Das Herz mit seiner Pumpleistung ist beim Menschen dafür verantwortlich, dass alle Organe im Körper versorgt sind. Doch diese Pumpleistung kann durch eine Herzkrankheit eingeschränkt werden. Für die Betroffenen kann eine solche Einschränkung mit schweren Folgen verbunden sein. Gründe für eine Herzkrankheit kann es zahlreiche geben. Erwähnt sei an dieser Stelle auch der angeborene Herzfehler, also eine Herzkrankheit die man schon mit der Geburt hat.

Übersicht zu den Herzkrankheiten

Wenn man die möglichen Erkrankungen am Herzen aufzählen muss, so kommt man hier auf eine ganze Reihe von möglichen Herzerkrankungen. Vom bereits erwähnten angeborenen Herzfehler, über eine Rhythmusstörungen, Entzündungen am Herzmuskel oder auch eine Verengung der Gefäße. Alle diese Herzkrankheiten haben eines gemeinsam, für die Betroffenen kann es schnell sehr lebensgefährlich werden. Man denke hier nur an einen Herzstillstand oder an einen Herzinfarkt. Bei beiden besteht höchste Lebensgefahr, die eine unverzügliche Behandlung erforderlich macht. Leider sind Herzkrankheiten in Deutschland auf dem Vormarsch. Sie nehmen hierbei nicht nur zu, sondern gehören leider auch mitunter zu den häufigsten Todesursachen. Die Gründe dafür sind vielfältig, auch hier gibt es eine große Auswahl an möglichen Faktoren. So können für Herzkrankheiten Umwelteinflüsse, aber auch der Lebensstil mit Übergewicht und mangelnde Bewegung verantwortlich sein. Es kann aber auch Einflüsse wie Störungen geben, die bereits im Wachstum bei einem Baby das Herzen schädigt, sodass dieses mit einem Herzfehler geboren wird. Egal ob es sich um eine auftretende oder angeborene Herzkrankheit handelt, sie sollte so früh wie möglich erkannt werden. Denn nur wenn sie früh erkannt und behandelt wird, können mögliche Folgen und Risiken ausgeschlossen werden. Einen angeborenen Herzfehler kann man zum Beispiel gut operieren. Kommt es zu einer Entzündung vom Herzmuskel, so kann man auch dieses gut behandeln bei frühzeitiger Entdeckung. So bietet sich hier unter anderem die Behandlung mit Antibiotika an. Letztlich muss eines klar sein, wird eine Herzkrankheit nicht behandelt, so muss man stets mit einer Verschlimmerung der Erkrankung rechnen.

Die Symptome bei einer Herzerkrankung

Eine Herzkrankheit muss sich nicht zwangsläufig mit Brustschmerzen bemerkbar machen. Wenngleich dieses auch ein mögliches Symptom ist. Oftmals beginnt einer Herzkrankheit schleichend, nämlich mit der zunehmenden Abnahme der Leistungsfähigkeit. So kann man zum Beispiel nicht mehr weite Wege gehen oder bekommt beim Treppen steigen schnell keine Luft mehr. Auch können sich allgemein eine Atemnot, blaue Lippen aufgrund einer unzureichenden Versorgung, Herzrasen oder ein Engegefühl in der Brust bemerkbar machen. Alle diese Symptome können unterschiedlich stark auftreten. Wie stark sie auftreten, hängt immer vom Schweregrad der Herzkrankheit ab. Auch kann das Auftreten in Phasen erfolgen. Letztlich nimmt aber der allgemeine Gesundheitszustand stetig ab. Zudem muss man wissen, eine unbehandelte Herzkrankheit kann das Herz schwer schädigen. So kann infolge einer zu spät oder unbehandelten Herzkrankheit, es zu einer dauerhaften Einschränkung der Leistungsfähigkeit vom Herzen kommen. Wer Herzkrankheiten vorbeugen möchte, der sollte etwas für seine Gesundheit tun. Dazu gehört neben einer richtigen Ernährung, die natürlich viel aus Gemüse und Obst bestehen sollte, auch eine ausreichende Bewegung.

Was eine Depression so gefährlich macht und wie sie behandelt wird

Eine Vielzahl an Menschen leidet in Deutschland unter Depressionen. Oftmals können sich die Betroffenen diesen Umstand der Erkrankung, gar nicht selbst eingestehen. Bei einer Depression handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die auf Dauer und unbehandelt sehr gefährlich sein kann. Gerade in den letzten Jahren ist diese Krankheit durch den Tod von bekannten Menschen, aber auch aufgrund ihrer Häufung stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Für die Bezeichnung Depression als Krankheit, gibt es auch andere Bezeichnungen, so zum Beispiel Gemütskrankheit.

Symptome sind nicht immer eindeutig

Betroffene die unter einer Depression leiden, zeichnen sich in der Regel durch den Verlust vom Spaß am Leben und dem Lebenswillen aus. Mutlosigkeit, geistige Erschöpfung oder aber auch Trauer sind weitere Erscheinungsformen einer Depression. Nicht selten treten die einzelnen Erscheinungsformen gebündelt oder zu unterschiedlichen Zeiten auf. Eine Depression muss nicht dauerhaft anhalten, sondern sie kann in Schüben kommen. Auslöser einer Depression kann der Tod eines nahestehenden Menschen sein, aber auch ein Trennung, ein belastendes Ereignis oder aber auch eine Überlastung. Bei der Überlastung kommt hier vor allem der Beruf in Betracht. Das gefährliche bei einer Depression für die Betroffenen ist, dass diese häufig keinen Ausweg mehr aus dieser Spirale sehen. Zumal sich diese Spirale noch verschlimmern kann, nämlich durch Begleiterscheinungen. Hier kommt es vor allem zu Schlafstörungen, aber zu Schmerzen im Bauch und Magen oder im Kopf. Zudem kann es auch zu einer Appetitlosigkeit kommen. All dieses kann eine Depression noch verschärfen. Von einer Depression sind in der Regel nicht nur die Betroffenen selbst stark betroffen, sondern zum Beispiel auch die Angehörigen.

Wenn es keinen Ausweg mehr gibt

Gerade da wie bereits erwähnt, die Betroffenen oftmals keinen Ausweg aus ihrer Situation sehen, steigt mit der Zeit die Selbstmordgefahr. Gerade da die Symptome bisweilen sehr unspezifisch sind, ist es für die Betroffenen, aber auch für die Angehörigen nicht immer erkennbar, was die Ursache ist. Doch gerade wenn man beim Gemüt gravierende und zunehmende Veränderungen feststellt, sollte man einen Arzt aufsuchen. Leider ist die Krankheit Depression keine Erkrankung, von der nur erwachsende Menschen betroffen sind. Vielmehr können hier auch Kinder und Jugendliche schon betroffen sein. Die Behandlung bei einer Depression ist sehr vielschichtig. So besteht in der Regel aus einer Behandlung mit Medikamenten, meist mit Antidepressiva und einer Therapie. Bei der Therapie, die einen langen Ansatz erfolgt, geht es um die Ursache für die Depression. Sind zum Beispiel Ängste oder Stress ursächlich, geht es um dessen Herkunft und die Abstellung. Nur wenn nämlich die Ursache der Depression abgestellt ist, kann sich auch eine Heilung einstellen. Gerade da die Behandlung sehr lange dauern kann, muss man während der Behandlung immer wieder auch mit Rückfällen in alte Verhaltensmuster rechnen. Die Behandlung einer Depression kann in Abhängigkeit vom Schweregrad, entweder ambulant oder stationär in einer Klinik erfolgen.